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Selbstdarstellungsbedürfnisse, Clerks 2 und die Bahn

Meine Güte, ich surfe gerade durch die Homepage von Ralfs Schwester und irgendwie wird mir klar, daß mittlerweile fast jeder sich irgendwas im Internet zur Selbstdarstellung sucht. Seltsam daran ist aber, daß davon niemand wirklich was zu sagen hat. Ich nehme mich davon ja auch gar nicht aus, mein Blog ist auch nie wirklich das geworden, was ich mir darunter vorgestellt habe... aber die schiere Anzahl von nutzlosen Internetseiten mir persönlich bekannter Menschen scheint sprunghaft anzusteigen.
Liegt es wirklich nur am Geltungsdrang? Oder haben wir es eher mit einer Selbsttäuschung von gigantischem Ausmaß zu tun, daß sich diese Leute einreden, jemand würde sich dafür interessieren, was sie zu sagen haben?

I have nothing to show for all these years
But it still makes me smile
That the ones you always hear the most
Say nothing that's worthwhile

- Skyclad: The Declaration Of Indifference

Ich muss dabei an Clerks 2 denken, den ich heute bekommen und vorhin endlich mal wieder anschauen konnte. Ich liebe die Szene, wo Randal den Rollstuhlfahrer in seinem eigenen Blog beschimpft. Er findet, der Rollstuhlfahrer macht ihm Schuldgefühle, weil Randal noch beide Beine hat und versucht damit ihn moralisch zu zwingen, das Laufen zu genießen. Also schreibt Randal regelmäßig ins Rollstuhl-Blog Kommentare wie gerne er einfach nur faul rumsitzt und nicht läuft. Die Szene ist herrlich.

Wahrscheinlich pisst mich deswegen diese Seuche von sinnlosen Seiten so an. Sie scheinen mir vorzuwerfen, daß mein Leben nicht so ist, wie das auf den Seiten gezeigte. Ich finde es zeugt von unglaublicher Arroganz, das eigene Leben für so wichtig zu halten, darüer zu schreiben.
Werfe ich Steine aus dem Glashaus? Ich weiss nicht, ich denke eigentlich nicht. Ich halte mein Leben nicht für wichtig, es ist langweilig, die meiste Zeit wünsche ich mir ein anderes zu haben aber ich schreibe dieses Blog eben nicht, um darüber zu lamentieren oder Leute mit nutzlosen Neuigkeiten darüber zuzumüllen, was jetzt wieder passiert ist. Wozu schreibe ich es überhaupt, frage ich mich jetzt und ich weiss irgendwie die Antwort nicht.
Vielleicht liegt die immer weiter sinkende Anzahl von Einträgen auch daran, daß ich genau das vermeiden möchte: Das Schreiben um des Schreibens willen. Das Internet ist so dermaßen voll von hirnlosem Scheiss, daß ich nicht auch noch unbedingt meine Duftmarken dazu setzen muss.

The internet has given everyone in America a voice and evidently everyone in America has chosen to use this voice to bitch about movies and share pornography with one another.
- Jay & Silent Bob Strike Back

Dann war da noch der Bahnstreik, dessen Auswirkungen auf mich bis jetzt minimal gewesen sind. Die letzten zwei Tage bin ich mit einer Kollegin aus Kahl zur Arbeit gefahren und bin so jedem Stress aus dem Weg gegangen. Mich regen die Leute auf, die scheinbar von nichts gewusst haben, dann ratlos am Bahnhof stehen und über die Bahn-Leute schimpfen. Ich meine, ich habe den Verein auch nicht unbedingt in Schutz genommen, was bei "planmäßigem" Verkehr an Verspätungen erreicht wird ist zwar irgendwie rekordverdächtig, von rekordverdächtig-positiv jedoch meilenweit entfernt. Ich persönlich gönne den armen Schweinen bei der Bahn ihre Gehaltserhöhung, ich kann nämlich durchaus zwischen der Institution "Bahn" und den Beschäftigten dort unterscheiden und letztere baden eh nur den Mist aus, der von oben auf sie herabregnet.

Also, ich finde es gut, daß die streiken und vor mir aus können sie das auch noch eine ganze Weile weitermachen. Was mich ankotzt sind all die Leute, die mit Argumenten "Ich kriege ja acuh keine Gehaltserhöhung! Wieso sollen die eine kriegen?" argumentieren und nachdem ich ca. 45 Seiten Streik-Diskussion im www.spiegel.de-Forum gelesen habe, war ich entsetzt, wieviele genau so argumentieren. "Mir geht es schlecht, da muss es allen anderen schlechter gehen." als Grundaussage eines Arguments, das muss man sich erst mal vor Augen führen, daß sich Leute nicht zu schade sind, so etwas von sich zu geben.
Ich finde es bestürzend, daß ich in diesem Punkt eine so links-orientierte Meinung habe, aber genau so sehe ich es: Die sollen streiken, bis sie haben, was sie wollten. Die Fahrkarten werden dann teurer werden, aber das wären sie auch ohne Streik geworden. Und wenn irgendwer mal mit Solidarität der Arbeitnehmer untereinander anfängt, dann ist der Weg für einen (ernstzunehmenden) Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in Hessen womöglich auch nicht mehr so weit, weil dann nicht nur das lächerliche Häufchen von ver.di-Mitgliedern auf die Straße geht.

Zu diesem Thema: Im Moment prüft ein Jurist von ver.di eine Passage in meinem Arbeitsvertrag, die mir das Weihnachtsgeld kürzt. Wenn der meiner Meinung ist, werde ich meinen Arbeitgeber verklagen. Das Leben ist schön.

Jetzt wird zurückgeschossen!

PS: Scheiss linkes Propaganda-Blog ist das hier.
4.7.07 20:34


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Playstation

Die folgende Geschichte beginnt eines Morgens nach dem Aufstehen, als ich begann mich an meinen Plan zu erinnern, einen DVD-Player zu kaufen und ihn an den Beamer im Unterrichtsraum anzuschließen.
Die Geschichte findet ihre Fortsetzung unter der Dusche, wo ich begann, darüber nachzudenken, daß man schon für schlappe 100,00 EUR eine X-Box kaufen kann, die DVDs abspielt... und nebenbei noch so einiges andere. Zocken auf dem Beamer.
Beim Anziehen fiel mir dann aber die Schwachstelle des Plans auf. Wenn die Sache auffliegt und ich die X-Box wieder mit nach Hause nehmen muss, hab ich zwei von der Sorte rumstehen. Davon hätte ich nichts.

Konsequent weitergedacht führte das dazu, daß ich wenige Stunden später mit einer Playstation 2 unter dem Arm im Karstadt an der Kasse stand. Seitdem habe ich mir sechs Spiele für das Ding gekauft, ein paar Mal im Büro über den Beamer gespielt (einmal von der Putzfrau, einmal von einem Azubi erwischt worden) und gestern ca. vier Stunden lang Fahrenheit gespielt, das ich schon seit ewigen Zeiten ausprobieren wollte. Cooles Spiel und so herrlich simpel. Dann noch zwei Wrestling-Spiele, diverses sinnloses Geballer und Gemetzel... eigentlich nichts besonders. Aber was mich daran so ungemein erheitert, ist daß ich eine neue Stufe der Frechheits-Leiter erglommen habe. Man stellt mir einen Beamer mit Leinwand in den Unterrichtsraum, um den Azubis damit was beizubringen und ich schließe eine PS2 und ein Soundsystem (das hab ich noch gar nicht erwähnt, oder?) daran an, um zu zocken. Wenn ich wegen sowas mal da rausfliege, kann ich mir schon fast auf die Schulter klopfen. Auf seine Art ist das echt legendär.

Ich glaube mehr gibt es im Moment echt nicht zu sagen. Die Sache spricht für sich. Bilder folgen.
25.6.07 18:09


While Heaven Wept - Sorrow Of The Angels



Ein Album, das mir persönlich unheimlich viel bedeutet. Zum einen ist es erst das zweite mal gewesen, daß ich ein Lied gehört habe und sofort wusste, daß DAS die Musik ist, die ich schon immer gesucht und bis dahin nie gefunden habe. Zum anderen verbinde ich sehr viele Erinnerungen damit... ich habe die Platte während der Geschichte mit Melanie gehört und ich wusste schon Monate vorher, daß ich diese Scheibe hören würde, wenn Julia mit mir Schluss macht. Und so war es dann auch.

Musik ohne Hoffnung, bittere Melancholie, gänsehauterregender Gesang und Texte und Melodien zum Niederknien und Weinen, so sehr gehen sie einem nahe. Wer nicht weiß, worauf er sich einlässt, bekommt alles gesagt, wenn er das Digipack nur aufklappt:

"To those who would enter: This album is for the forsaken, the forgotten, and the doomed... All else need not proceed any further... as you are not welcome. Listen to this recording alone and without distraction. A dark enviroment is recommended and an open mind essential. Feel free to enhance the listening experience as needed."

Gerade einmal drei richtige Songs hat dieses Album zu bieten, die bringen es aber trotzdem auf eine Gesamtspielzeit von etwa 40 Minuten. Und diese 40 Minuten wird man nie wieder vergessen. Los gehts mit 'Thus With A Kiss I Die', für mich eines der drei besten Stücke emotionaler Musik überhaupt. Vom einleitenden Gitarrenlauf an schleppt sich dieses 17-minütige pechschwarze und todtraurige Epos vorwärts. Die ersten acht Minuten lang gibt es keine Tempowechsel, keine Erlösung. Nur ganz selten kann ich Keyboards leiden und in dieser Masse ertrage ich sie wirklich nur bei While Heaven Wept, aber hier passen sie einfach. Nach einem kurzen Drumbreak setzt der Gesang ein und jetzt sollte es eigentlich um jeden geschehen sein. Niemals vorher habe ich jemals solche Emotionen im Gesang gehört und niemals vorher ging mir ein Text um das Ende einer Beziehung, irgendwie doch das banalste aller Themen, so dermaßen nahe. Traumhaft schöne Melodien aber man ist sich doch der Tatsache bewusst, daß dieser Traum gerade zuende gegangen ist. Tom singt klar und hoch, vermeidet aber jegliches Eunuchengekreische sondern bleibt auf seine Weise ein völlig eigenständiger Sänger. Nach etwa acht Minuten setzt dann ein Akkustikgitarren-Part ein, bevor das Stück auf einmal völlig abdreht, massige Tempowechsel kurz hintereinander bringt bevor es nach einer Viertelstunde zurück zum Beginn kommt und wieder mit demselben reinen Doom endet, mit dem es begonnen hat. 17 Minuten voller Intensivität, die Leben verändern können und es zumindest bei mir geschafft haben.

Zum Ende des ersten Songs setzt Regen ein, der die Lücke zwischen den Songs füllt und dem Album noch zusätzlich eine ganz besondere Atmosphäre verpasst.

Die beiden anderen Stücke, 'Into The Wells Of Sorrow' und 'The Death Of Love' müssen im Vergleich zum Opener einfach ein wenig abfallen, aber das kann man kaum negativ erwähnen, angesichts der unmenschlichen Klasse, die 'Thus With A Kiss I Die' hat. Beide folgenden Songs haben alles, was auch der erste Song hatte, aber erreichen trotzdem nicht seine Klasse. Und so endet nach etwa 40 Minuten das Album mit 'September', einem zweiminütigen Akkustikgitarren-Outro.

Ich glaube ich habe nie etwas so intensives erlebt, wie dieses Album - ganz nach der Empfehlung von oben - im Dunkeln und bei Kerzenlicht zu hören. Eine Reise in die eigene Seele, sich den eigenen Dämonen zu stellen und in die unendliche Traurigkeit einzutauchen, die 'Sorrow Of The Angels' vermittelt. 'Sorrow Of The Angels' ist mit Sicherheit kein schönes Album, auch wenn es über tonnenweise zum Sterben schöne Melodien verfügt. Es zwingt den Hörer sich mit einem dunklen Fleck in sich selbst auseinanderzusetzen. Dieses Album nur so nebenbei zu hören funktioniert nicht, man muss es wirklich gefühlt haben und erlebt haben, was es mit einem anstellt.

Meine Güte, wenn ich mich nur an ein paar Gelegenheiten erinnere, wo ich mit diesem Album in Kontakt gekommen bin: Beim Doom Shall Rise 2004, als ich die Band zum ersten und einzigen Mal live gesehen habe und Tom 'Thus...' ankündigte:
"This is probably my most favorite track. This is from 'Sorrow Of The Angels'. In fact it is the entire side one from 'Sorrow Of The Angels'." Pure Gänsehaut. Den Gesang hat er allerdings gewaltig verhauen. Aber in dem Moment war es mir scheissegal, ich hätte dort und damals sterben können, als der Auftritt vorbei war.
Klasse auch, als ich mit Jürgen für unsere nie vom Fleck gekommene Doom Band geprobt habe und er plötzlich ohne es zu kennen den Anfangsgitarrenlauf von 'Thus...' gespielt hat. Ich hab wie vom Donner gerührt dagestanden.

Schade, daß While Heaven Wept dieses Album danach nicht mehr erreicht haben, der Nachfolger 'Of Empires Forlorn' war zu zerstückelt, zu überladen, "zu lebensbejahend" (wie ein ein Bekannter von mir ausdrückte) und auch wenn die Musik nach wie vor hervorragend war, bleibt 'Sorrow Of The Angels' mein persönliches While Heaven Wept-Gottalbum und definitiv unter meiner Top 3 aller Zeiten.

Offiziell nirgendswo mehr zu bekommen, es soll aber ein Rerelease des Albums mit Bonustracks rauskommen und bei den Samples auf http://www.eibonrecords.com gibt es den gesamten Opener gratis zum Download.

Tears fall from my somber stare
Abandoned and nobody cares
I watched you walk away
As if I was never there - I was there

You said you are not the only one in this world
Yet you're the only one I've ever loved
From my sole sanctuary exiled
And likewise from heaven above

You have forsaken me

Sleepwalk to the gallows
To expel my hollow soul
Unto fire, unto cold
Into hell I must go

A broken heart, a broken wing
I'm falling into this pain deep within
Infinitely spiralling
To my sorrowfilled end

You have foredoomed me

When again these eyes you gaze into
You'll see I'm still reaching for you

How could you leave me here?

You have forgotten me

While Heaven Wept: Thus With A Kiss I Die
25.6.07 17:56


Todesängste und Erektionen

Ich war gestern - wie üblich - bei meiner Ex DVDs schauen. Sonst ist nichts gelaufen. Mittlerweile habe ich festgestellt, daß die ersten fünf Minuten meiner Anwesenheit dort darüber entscheiden, ob wir Sex haben oder nicht. Die ersten fünf Minuten bestanden, wenn ich mich richtig erinnere, aus folgendem Dialog:

Ich: "Hast du schon den und den Trailer gesehen?"
Sie: "Nein, interessiert mich auch nicht, ich lade mir den Film runter, wenn ich ihn sehen will."
Ich: "Du kannst dir doch auch den Trailer im Internet anschauen, ich mach das mal."
Sie: "Installier ja keine Software!"

Peng. Jeder Funken an Geilheit war weg. Sie hätte genauso gut fragen können, ob ich den Kartoffelsalat in den Kühlschrank stellen kann (Verbindungen zu tatsächlichen Begebenheiten sind natürlich wie immer rein zufällig).

Nebenbei ist mir noch aufgefallen, wie langweilig diese Frau eigentlich ist. Irgendwie tut sie mir ja leid, aber ich habe gestern ums Verrecken nichts gefunden, worüber ich mit ihr hätte reden können. So haben wir uns einige Stunden lang schweigend DVDs angeschaut und ich bin nach Hause gefahren.

Es sieht so aus, als würden sich die Abstände zwischen diesen DVD-Abenden in Zukunft etwas verlängern. Wöchentlich ist zu häufig. Unpassenderweise fragt sie mich immer öfters, ob wir nicht mal unter der Woche nach der Arbeit was trinken gehen wollen. Das wäre aber irgendwie das Albtraum-Szenario, ich kann weder, noch will ich mit ihr reden und was anderes bleibt mir da ja wohl gar nicht übrig. Also erfinde ich munter Ausreden, irgendwann wird sie es schon merken.

Danach bin ich noch bei der Bank vorbeigefahren, um Donni das Geld für das DS-Spiel zu überweisen. Wo ich schon da war, habe ich mal meinen Kontostand überprüft und festgestellt, daß ich wider Erwarten im Plus bin... aber sofort dann kam die Panik. Ich war zwar im Plus, aber nur um einen minimalen Betrag, und ich fürchtete, daß ich so sehr im Minus war, daß meine Lohnsteuerrückzahlung gekommen ist und sie nur dafür gut war, mein Soll auszugleichen. Also habe ich mir Kontoauszüge geholt und dabei Todesängste ausgestanden. Von dieser Rückzahlung hängt meine finanzielle Planung der nächsten Monate ab.
Gott (oder wem auch immer) sei dank, war es nicht die Steuerrückzahlung, von der war noch nichts zu sehen. Aber ich habe mich mich schon mehrere Monate von Wasser und Brot ernähren sehen.

Und das bringt mich zu der Geschichte aus meiner Schulzeit, mit der ich die Themen Todesangst und Erektion miteinander verbinden kann. Nadine, mit der ich früher in der Schule war, hat Donni und mir erklärt, wieso eine Frau überhaupt einen Mann vergewaltigen kann.
"Ein Schwanz stellt sich auch wenn man Angst hat."

Das nächstemal geh ich erst Kontoauszüge holen und fahr dann zu Yvonne.
10.6.07 14:08


Der Eintrag, der schon längst hätte sein sollen (oder doch nicht?)

Ich weiss auch nicht, das Blog-Schreiben war in meiner persönlichen Prioritäten-Liste für die letzten Wochen weit abgeschlagen hinter solchen Dingen wie "Sinnlos die Wand anstarren" und "Fußnägeln beim Wachsen zusehen". Muss man verstehen, mache Dinge sind halt wichtiger.

Ich starte mit einem kleinen Rückblick über die letzten Wochen. Da wäre das WGT gewesen, an und für sich ein richtig geiles Wochenende. Gut, ein paar Dinge hätten im Nachhinein nicht sein müssen (12-Stunden Hinfahrt, Horror-Tour im Gewitter durch die blühenden Landschaf..., pardon Einöden, vergammeltes Ciabatta-Brot und Rikes Verwandtschaft), und paar Dinge, die nicht waren, hätten sein sollen (...), aber an und für sich war es echt genial. Ich bin fast ständig mit einem Ständer rumgelaufen, ich stehe einfach auf dieses Gothic-Schlampen-Outfit und bei den Göttern, davon gab es viel zu sehen. Ungebrochen dafür meine immense Abneigung gegen männliche Gothicer. Alles Schwuchteln. Wenn so rumzulaufen der Preis dafür ist eine von diesen Schnallen zu nageln, dann bleibe ich lieber wie ein richtiger Mann zuhause und hol mir einen (oder siebzehn) runter. Man will ja schließlich noch in den Spiegel schauen können, ohne sich zu schämen, nicht wahr?

Vollkommen unerwartet hat mich eigentlich nur eine Sache getroffen: Arne. Leck mich fett, der Bursche hatte gute Laune. Und zwar fast das ganze Wochenende über. Er hat sogar die Tanktop-Witze locker weggesteckt und auch halbwegs verkraftet, daß er wegen unserer lahmen Essen-Fass-Aktion eine von den Bands verpasst hat, die er sehen wollte. Das war wirklich bemerkenswert, aber ich weiss gar nicht, ob ich das in Zukunft auch wieder so haben möchte. Mir hat seine Anti-Haltung irgendwie gefehlt. War auf jeden Fall mal eine interessante Abwechslung, aber ich weiss nicht, ob das was für die Ewigkeit ist. Wenn er gut drauf ist, muss er auch nicht mitkommen, finde ich. Dann stinkt Schnuffel auch weniger nach Rauch.

Während dem gesamten WGT habe ich nur eine einzige Band gesehen, was für sich genommen auch schon wieder legendär ist, hehe. Das Primordial-Konzert war aber auch wirklich legendär. Ich habe die Band auf einem DVD-Bootleg schon einmal gesehen und einiges darüber gelesen, aber das mal persönlich erlebt zu haben, war wirklich etwas besonderes. Mich hat vor allem die Authenzität beeindruckt, mit der Alan seine Texte rübergebracht hat, der ist darin sowas von aufgegangen, daß es einem vom Zuschauen schon Angst und Bange werden konnte. Doch, das hat mir richtig viel gegeben und steht ganz nahe bei dem besten Konzert meines Lebens (Warning beim DSRIII). Interessant war auch die Setlist: Weil sie nur mit einer Gitarre gespielt haben, haben sie viel Zeug von 'A Journey's End' gespielt, ein Album mit dem ich erst jetzt richtig warm geworden bin.

Setlist war übrigens:
The Golden Spiral
Autumn Ablaze
A Journey's End
The Coffin Ships
To Enter Pagan
Gods To The Godless

Am Wochenende darauf bin ich mit Sven nach Frankreich gefahren, Airsoft spielen. Eigentlich hatte ich so halb gehofft, daß mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen würde, denn ich war einfach nur erledigt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon mehrere Wochen einfach nicht mehr in meinem eigenen Bett ausschlafen können und wollte gar nicht mehr nach Frankreich. Wir sind trotzdem gefahren, ich hab mit Sven während der Fahrt interessante Gespräche über Frauen und Sex geführt, bei denen ich mir eigentlich nur denken konnte: "Junge, du bist 17... warte mal ein paar Jahre und du wirst genauso denken, wie ich." Armer Kerl halt.

Wir haben uns da mit einem getroffen, der war schon Rentner und hat mitgespielt. In einem schweineteuren Russen-Outfit und einer Waffe, die so hochgezüchtet war, daß ich mich nicht von ihr hätte treffen lassen wollen. Der Kerl hat mich echt erstaunt. Ich mein, 60 war der mal mindestens. Heftig.

Insgesamt waren wir immer nur so ca. acht Leute, es war also wesentlich überschaubarer als beim ersten Mal, wo ich da war, und da hatte ich auch eher den Bogen raus.
Ganz schnell raus hatte ich übrigens auch, daß man, wenn man in voller Ausrüstung versucht bei 25°C zu spielen ganz schnell auf die Idee kommt, zumindest die Body Armour auszuziehen um eine möglichst hohe Überlebenschance zu haben. Meine Fresse, ist es mir unter dem Ding heiß geworden. Dafür hab ich über 100,00 EUR hingeblättert und hab es dann nach 30 Minuten Spiel ausgezogen. Ganz tolle Investition.
Seitdem ziehe ich aber wirklich meinen nicht vorhandenen Hut vor echten Soldaten, die bei wesentlich mehr als 25°C mit wesentlich mehr Ausrüstung, die auch wesentlich mehr wiegt, für wesentlich längere Zeit durch wesentlich gefährlicheres Gebiet laufen und dabei nicht vor Erschöpfung umkippen. Alle Achtung.

Wir hatten ein paar coole Spiele, bei einem haben mich drei Leute gejagt, die ich versucht habe zu umgehen und ihnen in den Rücken zu fallen. Ich habe keinen erwischt und der Russe hat mich rausgeschossen (hat er nicht, aber ich hab gesagt, er hätte mich getroffen. Von dem Ding wollte ich mich gar nicht wirklich treffen lassen) aber das Spiel war mal totale Paranoia. Am heftigsten war eigentlich der Moment, wo ich auf einmal die Eingebung hatte, mal nach hinten zu gucken und genau in dem Moment einer auf mich geschossen hat, so daß ich gerade noch abhauen konnte.

Beim anderen Spiel gab es eine Szene, wo ich hinter Deckung lag und eine Lichtung bewacht habe, in die dann auch einer reingeschlichen ist. Das war ein Gefühl, das ich nicht so schnell vergessen werde. Der Bursche ist langsam vorgerückt, hat immer die Umgebung abgesucht (mich aber nicht gesehen, obwohl ich nur ca. 15-20m vor ihm war) und ich habe ihn genau als Ziel gehabt. Krass war, wie sich die Zeit in dem Moment verlangsamt hat und alles andere ausgeblendet war. Waffe entsichern, Magazin aufziehen (HiCap), ruhig bleiben, ihn näher rankommen lassen, Finger an den Abzug, durchatmen, ihn mit der Waffe verfolgen, näher rankommen lassen... abdrücken... und auf einmal läuft die Zeit wieder ganz anders. Das war echt heftig.

Es hat sich dann also doch gelohnt hinzufahren, auch wenn die Rückfahrt ein absolutes Desaster war, auf dem wir uns mehrmals völlig verfahren haben und schon kurz vor der Grenze nach Luxemburg waren.

Dann hiess es nur noch zwei Tage mit den Azubis rumbringen (und vor allem die in Frankreich entstandenen Reflexe am Bahnhof in Dettingen zu unterdrücken) und ab Mittwoch mittag war die Woche gelaufen. Ich war Mittwoch abend bei Donni, wir haben Bier getrunken, die Pogues und Johnny Cash gehört und ich habe meinen Brief aus der Vergangenheit geöffnet. Ich habe es verkraftet, scheinbar hatte ich schon vor zehn Jahren recht niedrige Anforderungen an mich selbst, das war also nicht das Problem.
Donni hat mir dann erzählt, daß er in so einer Art Studentenportal fast unsere gesamte damalige Schulklasse gefunden hat, von denen ohne Scheiss mittlerweile jeder studiert. Ich weiss nicht genau warum, aber das hat mich irgendwie sauer gemacht. Es war nicht Neid, daß die studieren, ganz im Gegenteil, ich weiss genau, daß das nichts für mich wäre, aber ich bin sicher, daß es für die meisten von denen auch nichts ist und es regt mich irgendwie auf, daß außer Donni und mir niemand auf die Idee kommt, sein eigenes Geld zu verdienen. Ist blöd zu erklären und wahrscheinlich auch nicht nachvollziehbar, aber ich hab Studenten einfach nicht sonderlich gerne.
Zu meiner Erbauung hat auch nicht unbedingt beigetragen, daß wir rausgefunden haben, daß es wohl ein Klassentreffen gegeben hat, zu dem man weder ihm noch mir Bescheid gesagt hat. Gut, wir haben uns nach der 10. Klasse verdrückt, aber so ein bisschen Anstand wäre es schon gewesen, uns auch einzuladen, oder nicht?

Naja, wir haben uns dann ein paar von den Studentenprofilen da angeschaut und ich habe für mich festgestellt, daß das sowieso keine Leute mehr wären, mit denen ich rumhängen möchte. Eine ist verheiratet, feste Beziehungen hat sowieso mittlerweile jeder (außer Donni und mir natürlich), jeder hat so pseudointellektuelle Vorlieben, daß mir das Kotzen kommen könnte. Ach, keine Ahnung, das ist einfach nicht meine Welt. Ich habe mir auch das Profil von einer angeschaut, die seit fast zehn Jahren eine meiner Lieblingswichsvorlagen gewesen ist: Sie arbeitet nebenbei als Messehostess. Genau einer von den Berufen, die ich so richtig nicht leiden kann. Dastehen und nett lächeln. Eigentlich wollte ich diese 10 Jahres Brief-Geschichte nutzen, um mit der Kontakt aufzunehmen, aber mittlerweile ist es mir schon wieder vergangen.
Ich habe in der Hinsicht weitaus mehr Respekt vor jemandem wie Marion, die mit Sicherheit DIE Hostess überhaupt sein könnte, und die ihr Geld einfach nur damit verdienen könnte, schön auszusehen aber trotzdem in Jobs arbeitet, wo es mit Hübsch-Aussehen einfach nicht getan ist.

Wird Zeit für eine provokante These, glaube ich: Nicht-Studenten haben mehr Ehrgeiz.

Donnerstag abend war es dann endlich soweit: Im eigenen Bett ausschlafen können. Seit fast einem Monat konnte ich das nicht mehr und es war schön! Hach...

Seitdem vegetiere ich so ein bisschen vor mich hin, spiele DS (hab Donni ein Spiel abgekauft), höre Musik, lade Pornos runter und sehe voller Zuversicht in die nächste Zeit, denn der Stress mit den Azubis hat erstmal ein Ende: In den nächsten Wochen haben die Kostenschulung, Einsätze bei der Staatsanwaltschaft und das bisschen Unterricht zwischendrinnen kann ich auf einer Arschbacke absitzen.

Das wärs gewesen. Bis bald mal wieder.
9.6.07 12:18


Post aus der Vergangenheit

Ich habe vor einiger Zeit erst wieder drangedacht: Vor zehn Jahren haben wir in der Schule mit einem übereifrigen Religionslehrer (der uns monatelang nur von Satanismus erzählt hat) eine "Besinnungswoche" auf der Breuburg gemacht. Das ganze war für unser damaliges Alter (14-15) sicher etwas neues aber irgendwie wurde mir dabei nichts klar, was ich nicht schon vorher gewusst habe. Das Leben ist elend.

Woran ich mich außer dem Basteln von Gipsmasken und dem Singen des sinnreichen Liedes "Wir tragen viele Masken und haben kein Gesicht" noch erinnern kann, ist daß wir Briefe an uns selbst schreiben sollten, in denen steht, was wir in zehn Jahren erreicht haben wollen. Diese Briefe wollte er uns zuschicken.

Meiner ist am Samstag angekommen. Auf dem Umschlag steht ich soll ihn erst öffnen, wenn ich ihm eine e-Mail geschickt habe und seine Antwort gelesen habe.

Um die Wahrheit zu sagen, ich weiss nicht, ob ich diese e-Mail schicken soll und ob ich überhaupt den Brief öffnen will. Der einzige Punkt, an den ich mich erinnere, der in dem Brief stand, ist daß ich gevögelt haben will... naja, das habe ich und war bitter davon enttäuscht, aber das ist eine andere Geschichte. Was da noch auf mich wartet, weiss ich nicht.
Ich fürchte, daß es wie die Szene aus den Simpsons wird, als Homer in einer Traumreise sich selbst als Hippie-Kind sieht, das ihm vorwirft "Wie konntest du zulassen, daß DU aus mir wirst?".

Im Moment liegt der Brief einfach im Flur... eine Entscheidung wird kommen, irgendwann. Nach zehn Jahren kommt es auf ein paar Tage auch nicht mehr an.
Wenn ich dem aber eh schreibe, kann ich mir auch von ihm die e-Mailadresse von Claudia aus meiner alten Klasse geben lassen... immer noch eine meiner liebsten Masturbationsvorlagen und in meinem Gehirn immer noch so frisch wie eh und je.

Von den zwei Bands, die ich auf dem WGT sehen wollte hat eine abgesagt, so daß es definitiv nur Primordial sein werden, die ich sehe. Immerhin. Es wäre schlimmer gewesen, wenn die abgesagt hätten. Ich freue mich ganz ehrlich schon tierisch aufs WGT. Ich werde da die ganze Zeit nur über schwule Gothicer am Schimpfen und vor Gothic-Schlampen am Sabbern sein, mich über Arne aufregen und Lucie erklären, wieso es keine Snoopy-Boxershorts für mich gibt, mich sinnlos betrinken und hoffentlich aggressiv werden... und mit Ramon DS spielen.

Daß Ramon einen DS gekauft hat, war für mich nicht nur Gelegenheit einen Fehlkauf von mir an ihn weiterzugeben, sondern es war auch der Startschuss für eine wunderbare Reise in die Vergangenheit. Mit einer relativ geringen Menge an Bier haben wir uns bis nachts um drei mit gegeneinander Fifa und Mario-Minispiele zocken wachgehalten und am nächsten Tag ohne Bier, dafür aber mit Mario Kart weitergemacht. Ich liebe diesen DS!

Schon witzig, ich mache eine mentale Reise in meine Jugend zurück und schon kommt Post von da.
21.5.07 20:32


Primordial - The Gathering Wilderness

Es passiert selten, daß ich über eine Idee überhaupt noch einmal einen Tag lang nachdenke, bevor ich sie ausführe, aber auch einen Tag danach kommt es mir immer noch nicht wie eine schlechte Idee vor, in unregelmäßigen Abständen etwas über die Scheiben zu schreiben, die mir am meisten bedeuten.

Den Anfang müssen Primordial machen, irgendwie war die Band ja der Vater dieser Idee.



Welches Album mir von der Band am meisten bedeutet ist einfach zu beantworten. Das neueste und auch das erste, das ich von ihnen gehört habe. Ich habe auf www.vampster.com von der CD gelesen und mich dunkel erinnert, daß ich schon vor etlichen Jahren im Rock Hard mal etwas über die Band gelesen habe. Es muss wohl zu einer Zeit gewesen sein, als ich Geld übrig hatte, und so ist diese CD in meinen Besitz gewandert.

An meine ersten Durchläufe von 'The Gathering Wilderness' kann ich mich gar nicht mehr erinnern, da habe ich es wohl für eine nette Bathory-Kopie gehalten. Richtig umgehauen hat mich das Ding eigentlich erst, als ich mir die beigelegte DVD angeschaut habe und Ausschnitte von den Aufnahmen gesehen habe. Allein der Bursche, bei dem sie aufgenommen haben, ist Geld wert. Er sieht aus wie der König des Schmutzes und genauso klingt die Scheibe auch. Dreckig aber doch irgendwie warm. Die totale Antithese zu den von mir so "geliebten" totklingenden Digitalproduktionen.

Und dann war da ja noch die Musik. Irgendwo habe ich mal den Ausdruck Verzweiflungs-Metal in Verbindung mit Primordial gehört, aber ich finde, das trifft es nicht. Es geht noch weiter, die ganze Scheibe ist das vertonte Zähnefletschen nach einem Tiefschlag und der Gedanke "Wenn ich schon untergehe, dann nehme ich euch mit!".

In den Liner-Notes zum Album schreibt Alan, daß die Welt ein sehr viel dunklerer Ort geworden ist und 'The Gathering Wilderness' drückt wirklich genau die Gefühle aus, die ich empfinde, wenn ich in die Zukunft blicke. Wahrscheinlich bedeutet mir das Album deswegen so viel, weil ich mich darin wunderbar wiederfinden kann. Es passt aber auch wirklich alles perfekt zum Thema: Das Coverartwork mit den Vögeln vor dem sich zu einem Sturm verfinsternden Himmel... wir alle sind Vögel und wir können dem Sturm der heraufzieht nicht ausweichen.
Weiter geht es mit dem klasse aufgemachten Booklet... Kein Hochglanz-Papier oder ähnliches, die Seiten sind ähnlich finster wie das Album, die Bilder nur grobkörnig... und ohne Scheiss, die Seiten fühlen sich sogar so an, wie das Album klingt: Rauh.

Das faszinierende ist aber, daß auch wenn auf den ersten Blick keine Hoffnung in der Musik zu erkennen ist, doch gelegentlich kleine Lichtstrahlen auftauchen. Das ist kein den Tod erwartendes Wehklagen sondern es ist eher das Sammeln zum letzten Kampf und niemand weiss, wie dieser Kampf ausgeht, vielleicht gibt es doch noch Hoffnung und es kommen bessere Zeiten.
Es ist das Brodeln, das ich in mir habe, wenn ich Nachrichten lese und wieder sehe, wie die Menschen von vorne bis hinten verarscht werden. Es ist Resignation da aber da ist auch die Hoffnung, daß die Menschen aufwachen und sich wehren. Auch etwas, was ich in diesem Album wiederfinde. Ein winziger Lichtschimmer in der Finsternis.

Neben 'End Of All Times (Martyr's Fire)', das perfekt alles ausdrückt, was ich versucht habe zu beschreiben, ist es vor allem das letzte Lied, 'Cities Carved In Stone', das es mir angetan hat. Weg ist sämtliche Wut und Aggression, die in den sechs Songs vorher da sind, weg ist das Brodeln und was bleibt ist ein Song, bei dem ich mich nie wirklich entscheiden kann, ob er positiv oder melancholisch ist oder einfach nur positiv-melancholisch. Ich habe schon mehrmals, wenn ich scheisse drauf war und bei Kerzen und Whisky Musik gehört habe, den Abend mit diesem Lied ausklingen lassen und ich hatte immer das Gefühl, daß es mir danach besser ging. Natürlich kann es auch am Whisky gelegen haben, aber ich bin immer mit der Gewissheit ins Bett gegangen, daß die Dinge nun schon wesentlich besser aussehen.

Ein letzter Punkt, der es für mich ausmacht, daß dieses Album so unglaublich gut ist, ist daß ich wirklich bei jeder Note heraushören kann, wie sehr die Band an ihre Musik glaubt. Selbst wenn ich mit der Musik rein gar nichts anfangen könnte, müsste ich einfach aufgrund der Überzeugung, die einfach nur aufgrund der Spielweise und dem intensiven Gesang rüberkommt, meinen Hut vor den Iren ziehen. Das hier ist keine seelenlose Plastikscheisse, ich kann die Emotionen, die diese Scheibe vermitteln will, wirklich spüren.

Wenn alles gut läuft, werde ich Primordial in zwei Wochen übrigens zum ersten Mal live sehen. Zweimal habe ich die Band schon knapp verpasst, einmal war ich sogar bei einem Konzert von ihnen und habe sie verpasst, weil ich nicht wusste, daß sie spielen... sehr peinlich, hehe. Aber ich bin unheimlich gespannt, wie die Songs von diesem Götterwerk live rüberkommen werden.

Is this all that we've been left?
Broaken oaths and betrayals
Empty words and dead rhetoric
Of my sold and broken culture

And I said once before
That time heals nothing
And I feel like a wounded animal
In the dying throes

And I am near to death
Yet with teeth bared
And my heels dug in the dirt
And the grave's rabid stare

Waiting for one last struggle
If I have (desire)
Mark my words
And gather your thoughts

Well these might well be my last days
Because I am about to eclipse my sun
And to collapse my star
And snuff out my flame
And reach into the void

Well these might well be my last days
But maybe, just maybe
I'll take you down with me


- Primordial: End Of All Times (Martyr's Fire)
13.5.07 20:31


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